Theatergruppe spielt „Termin bi Petrus“

Nicht alles koscher am Himmelstor

24.01.2026

An ein himmlisches Thema haben sich die Laienspieler der Theatergruppe in diesem Jahr herangewagt. Schon die interessant und aufwändig gestaltete Bühnenlocation unterstreicht den Charme des amüsanten Stückes. So mal eben - mir nichts dir nicht in den Himmel kommen - Fehlanzeige. Wer in dem Theaterstück zu Petrus (Stefan Fleddermann) und damit ins Himmelreich möchte, muss erstmals an seiner Sekretärin Frau Wächter (Anne Geers) vorbei, die akribisch darauf achtet, dass alles bürokratisch geordnet zugeht. Dafür, dass die Neuzugänge in den Vorhof zum Himmel auch dort ankommen, sorgt das geflügelte Personal Erzengel „Gabby“ Gabriel (Martin Triphaus) und „Michi“ Micheal (Niels Wilke), denen Petrus das bei einem Autounfall verunglückte und nicht auf den Mund gefallene Engelchen Angela (Emily Landwehr) als neue Auszubildende zur Seite stellt. 

Da der oberste Chef die Abläufe bei der „Himmelsaufnahme“ optimieren und verschlanken möchte, soll Quartiersmeisterin und Wetterbeauftragte Frau Holle (Thea-Sophie Dückinghaus), sehr zum Mißfallen von Petrus, dessen Sekretärin Wächter ablösen und die Aufnahme der Neuankömmlinge digital verwalten. Überwacht wird der Digitalisierungsprozess von Refa-Spezialist Rafael Knebel (Michael Vogt). Als die Erzengel-Lieferanten schließlich Hans Heftig (Jürgen Büscher) und seine Frau Nora (Ruth Brauer) in das Himmelsvorzimmer bringen, gerät das Jahrzehnte lang verheiratet gewesene Paar mit herzhaften Dialogen immer wieder aneinander. Mit allerlei Tricks versucht indes die Teufelin Luise Siffer (Tanja Feldker), mal als Wahrsagerin, mal als Serviererin oder mal als Polizistin ins Himmelreich zu gelangen. Ihre Versuche werden stets vereitelt, bis ihr, dank des digitalisierten Aufnahmeprozesses, letztendlich der Coup gelingt. Nicht unschuldig daran ist Raffael Knebel, dem die Teufelin mit ihren roten Highheels immer wieder den Kopf verdreht.

An der Realisierung der Aufführung wirken Annette Richter und Frederike Hömer als Sauffleusen, Manuela Dückinghaus in der Maske, Timo Feldker, Andreas und Jonas Hömer, Jürgen Lünnemann als Bühnenbildner und Jürgen Hömer, Dominik Schröder, Detlef Többe-Hömke und Hannes Brauer aus Bühnenbauer maßgeblich mit.

Der himmlisch-komische Dreiakter ist noch am Samstag, 24.1., am Mittwoch, 28.1., Samstag, 31. 1. sowie am Sonntag, 1.2. jeweils um19.30 Uhr auf der Bühne des Gasthofes Böhmann zu sehen. Einlass ab 18 Uhr. An den Theatertagen bietet der Gasthof Böhmann jeweils ab 17 Uhr ein Theaterbuffet für 20,90 € pro Person an. Reservierung dafür sind unter 05462/249 möglich. Die Teilnahme daran ist auch ohne Besuch des Theaters möglich.

Nicht alles koscher am Himmelstor

Bilder und Impressionen

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